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Radtour empfohlene Tour

Gotik Tour Ost

Radtour · Rottal-Inn
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Landkreis Rottal-Inn Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Kirche St. Georg und St Urban in Stubenberg
    / Kirche St. Georg und St Urban in Stubenberg
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
  • / Kirche St. Veit
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
  • / Blick aufs Rottal
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
  • / Eingangsportal der Kirche St. Mauritius in Münchham
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
  • / Kirche Erlach - Mariä Himmelfahrt
    Foto: G. Dilling, Landkreis Rottal-Inn
  • / Ausblick ins Rottal bei Kaltenöden
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
  • / Wallfahrtskirche St. Anna bei Ering
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
  • / Blick auf Kirn
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
  • / Geretshamer Tal
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
  • / Kirche Erlach Mariä Himmelfahrt Innen
    Foto: G. Dilling, Landkreis Rottal-Inn
  • / Blick auf Stubenberg
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
m 500 400 300 80 60 40 20 km Pfarrkirche St. … Stubenberg Naturfreibad Ulbering Wallfahrtskirche St. Anna bei Ering

Empfehlung: Die Kirche St. Vitus in St. Veit bei Bayerbach.

 

mittel
Strecke 98,7 km
7:16 h
1.049 hm
1.049 hm

Reizvolle Zeugnisse der kunst- und baugeschichtlichen Epoche des Mittelalters findet man inmitten der Städte und Dörfer, vielfach wurden die Bauwerke aber auch auf Anhöhen oder idyllischen Tälern außerhalb der Ortschaften errichtet. Diese Sehenswürdigkeiten und die reizvolle Rottaler Hügellandschaft können auf der Tour genossen werden.

Die Tour führt zu sehenswerten gotischen Sakralbauten im östlichen Landkreis wie z. B. die Kirche St. Vitus in St. Veit oder die Pfarrkirche in Erlach, die zu den bedeutendsten Kirchen des Landkreises gehört. Genießen kann man auch idyllische Kirnertal, durch das sich der Weg schlängelt und sich dabei allmählich dem Inn und dem Europareservat am Unteren Inn nähert. Insgesamt ist die östliche Gotik Tour eine Mehrtagestour, wer die gesamte Tour Radeln möchte sollte sich daher Zeit nehmen und die einzelnen Etappen vorher planen. Die sehenswerten Kirchen liegen nicht immer direkt auf der Route und sind in diesen Fällen als Stichweg ausgeschildert. 

Autorentipp

Die Kirche St. Vitus in St. Veit bei Bad Birnbach und die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Erlach. 

 

Profilbild von Paul Hohenthaner
Autor
Paul Hohenthaner 
Aktualisierung: 28.01.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
535 m
Tiefster Punkt
336 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Infos zu den Kirchen, sehenswerten Gebäuden, Übernachtungsbetrieben und Gaststätten am Weg finden Sie in der Broschüre Rott und Inntaler Gotik Tour. In der Radkarte des Landkreises sind die Strecken der Gotik Touren eingetragen. Die Broschüre und die Radkarte Rottal-Inn sind kostenlos erhältlich - siehe unten.

Landratsamt Rottal-Inn, Kreisentwicklung Tourismus, Ringstraße 4-7, (Besucheradresse Bahnhofstraße 19 im 1. Stock) in 84347 Pfarrkirchen. Unter der Tel. 08561 20268 oder per Mail: ferienregion@rottal-inn.de können Sie die Broschüre Gotik Tour kostenlos bestellen.

Die Radkarte und weitere interessante Broschüren zum Landkreis Rottal-Inn, die Sie ebenfalls kostenlos bestellen können, finden Sie auf der Homepage unter https://www.rottal-inn.de/wirtschaft-tourismus/tourismus/publikationen/   

 

 

Gästeinformation Bad Birnbach, Kurallee 7, 84364 Bad Birnbach, Tel. 08563 963040, www.badbirnbach.de 

Gemeinde Ering, Paul-Sporrer-Straße 7, 94140 Ering, Tel. 08573 9609-0, www.ering-inn.de 

Gemeinde Stubenberg, Hofmark 14, 94166 Stubenberg Tel. 08571 -2527 www.stubenberg.de 

Stadt Simbach am Inn, Innstraße 14, 84359 Simbach a. Inn Tel. 08571- 606-37 www.simbach.de 

Markt Triftern Magistratstr. 1, 84368 Triftern Tel. 08562-961022 www.triftern.de 

Stadt Pfarrkirchen, Tourist Info, Stadtplatz 2, 84347 Pfarrkirchen, Tel. 08561 306-15 www.pfarrkichen.de 

 

 

Start

An der Hofmark in Bad Birnbach (356 m)
Koordinaten:
DG
48.442132, 13.092594
GMS
48°26'31.7"N 13°05'33.3"E
UTM
33U 358939 5367200
w3w 
///klugen.uhrmacher.braut

Ziel

Rundtour - Start und Zielpunkt an der Hofmark in Bad Birnbach

Wegbeschreibung

 1. Tagesetappe ca.27km

Von Birnbach Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Ursprünglich wohl aus der zweiten Hälfte des 15. Jh. Nach dem Brand 1675 teilweise zerstört und wieder aufgebaut. Netzrippengewölbe im Chor und Langhaus. Seitenkapelle 1735 als Familiengrabstätte des bayerischen Kanzlers Franz Caspar Frh. v. Schmid errichtet. Turm an der Ostseite des Chores (1828-1831), Einrichtung neugotisch. aus starten wir in östlicher Richtung los nach Lengham, wobei wir bei der Einmündung in die PAN 11 am Ortsrand den Radweg benutzen. In Lengham führt uns der Weg direkt an der Kirche vorbei in Richtung Bundesstr., die am Ortsrand gefahrlos unterquert werden kann. Kirche St. Ulrich: Kleiner Bau, wohl aus dem 14. Jh., Langhausmauerwerk vermutlich älter. Chor mit Rippengewölbe, Langhausflach gedeckt. Altar Mitte des 17. Jhd, spätgotische Holzfigur St. Ulrich, weitere Figuren, z.B. hl. Georg und hl. Sebastian. Anschließend bei Luderbach sollte ein kleiner Abstecher zu den Kirchen in Sankt Veit und St.Margaretha Kirche St. Vitus. Im Kern romanische Anlage (wohl 13. Jh.). Spätgotisches Netzrippengewölbe mit Rankenmalerei im Langhaus (Anfang des 16. Jh.). Dachreiter neugotisch. Altäre barock um 1700-1740. Gotische Beschläge am Eingangsportal) und Huckenham St. Margareta. Spätgotischer Bau aus der 2. Hälfte des 15. Jh., unter Einbeziehung von Mauerwerk eines romanischen Vorgängerbaues (Bruchsteinmauerwerk an Südwand). Kirchenweihe 1468. Mächtiger quadratischer Südturm, im Unterbau noch romanisch. Barocker Hochaltar (1680), mit spätgotischer Madonna mit Kind (Ende 15. Jh.), Seitenaltar 1724. eingeplant werden, bevor es auf Kieswegen nach Bleichenbach und von dort einen steilen Anstieg hinaufgeht nach Weinberg. Ganz in der Nähe kann man von hier auch den Krokodilfelsen bestaunen, der über einen Feldweg leicht zu erreichen ist. Vom Bergrücken aus hat man einen herrlichen Ausblick auf Bad Birnbach und Bad Grießbach und in entgegengesetzter Richtung auf das Asenhamer Tal. Den Kirchturm der Hölzlberger Wallfahrtskirche, das nächsten Ziel, sieht man schon von weitem über den Wipfeln des Hochwaldes hinausragen. Auf dem Weg dorthin müssen wir bei dem alten Gehöft in Hahnöd einen Abstecher an der Kreuzung nach links machen, ehe nach einer kurzen Wegstrecke der Wald den Blick auf die herrlich gelegene Wallfahrtskirche freigibt.  Wallfahrtskirche St. Georg. Frühgotische Anlage, im Kern 13. Jh., jetziger Bau wohl 15. Jh., ursprünglich Spitzturm, heutige Zwiebelhaube neuzeitlich. Wandgemälde und Ornamentbemalung (Mitte 15. Jh.). Hochaltar barock um 1690, mit Figuren hl. Georg, hl. Barbara, hl. Katharina.
Auf unserer weiteren Strecke, die uns durch die Wälder bei Sturzholz und Hoisching weiter nach Biering führt, haben wir noch etliche Male die Gelegenheit, die schönen Ausblicke, teilweise bis weit in den Bayerischen Wald, zu genießen. Bei Biering mündet der Weg in die Kößlarner Straße, in die wir nach links einbiegen, diese aber schon an der nächsten Abzweigung wieder nach recht´s abiegend verlassen und nach Pranz weiterradeln. Dort schwenkt man an der Kreuzung nach links ein und verlässt nun die Anhöhen, es geht anschließend bequem hinunter in den herrlich im Tal eingebetteten Ort Kirn. Wer sich im kühlen Nass erfrischen möchte, der Ameringgraben, ein kleines Bächlein gluckst ganz in der Nähe des Weges idyllisch durch ein Felsenlabyrinth ins Tal nach Kirn. In diesen Wäldern, kann man auch den sog. „Teufelsstein“ oder das „Steinerne Rössl“ bestaunen, für diesen Abstecher muss man aber etwas Zeit einplanen. Unser Weg führt im weitern Verlauf vorbei an der Kirche Pfarrkirche St. Ulrich in Kirn Spätgotischer, 1468 geweihter Bau, 1883 Langhaus nach Westen erweitert und Turm neu gebaut. Chor und Langhaus mit Netzrippengewölbe. Altarkomposition von 1962 unter Verwendung spätgotischer Figuren wie der Heiligen Ulrich, Valentin, Wolfgang, Maria und Johannes Evangelist. und weiter durch die herrliche Gegend entlang des Kirner Baches nach Müncham, unserem letzten Ziel auf dieser Etappe. Pfarrkirche St. Mauritius. Spätgotischer Bau (1491), wohl dem Meister Hans Wechselberger von Burghausen zuzuordnen, Turm älter. Netzrippengewölbe im Chor (Rankenmalerei) und Langhaus, Chorbogendatierung 1496. Hochaltar Frührokoko um 1740, Seitenaltäre Rokoko um 1750, Kanzel Manierismus frühes 17. Jh. Figurengruppe Anna selbdritt. Fresken. Spätgotische Eisenbeschläge an der Eingangstüre).
 2. Tagesetappe ca.18 km
Wir verlassen das friedlich im Talbecken gelegene Münchham in Richtung Ering. Nach wenigen Kilometern an der Kreuzung bei Prenzing biegen wir rechts ab nach Loh. Ein Stichweg führt zur Wallfahrtskirche St. Anna Spätgotischer Bau um 1520 unter Verwendung von Mauerwerk eines Vorgängerbaues. Netzrippengewölbe im Chor und Langhaus mit Rankenmalerei, Einrichtung vorwiegend um 1680. Drei Glasgemälde 1523, zwei Tafelbilder eines spätgotischen Altars (Ende 15 Jh.) Spätgotische Ornamentbemalung und Fresko. Votivbilder, Grabdenkmäler. Entlang des Kreuzweges geht´s Richtung Ering weiter, dabei unterquert man die Bundesstr. und radelt anschließend im Schatten der Lindenallee an der Kreuzbäckerkapelle vorbei, auf das Eringer Schloss und der Kirche im Ortskern zu.  Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Bedeutender spätgotischer Bau (wohl 1478), vermutlich von Hans Wechselberger aus Burghausen. Hochaltar und Seitenaltäre barock um 1700. Altar in der Seitenkapelle und Kanzel 1709, Taufstein von 1408. Die zwölf Apostel im Chor um 1730. Beachtenswerte Grabdenkmäler der Grafen von Baumgarten. In der Vorhalle Schutzmantelmadonna von 1441. Der Stichweg führt über St. Anna zurück nach Prenzing. Der Beschilderung  folgt man dann weiter bis zur Kreuzung bei Loh. Geradeaus führt ein Stichweg zur Kirche St. Johannes und Paul in Pildenau. Spätgotischer Bau von 1468, im Kern noch romanisch (13 Jh.). Netzrippengewölbe. Spätgotischer Flügelaltar um 1470 (bedeutende Schöpfung, Salzburger Schule), weiterer Altar 1621, Siebenschläferbild. Einer Überlieferung nach war Pildenau die Heimat von Bischof Poppo, der als Papst Damasus II. 1048 auf dem Stuhl Petri saß. Unser Weg zweigt an der Kreuzung bei Loh nach rechts ab, die Anhöhe hinauf, dem Fürstberger Wald entgegen. Die Bertenöder Kapelle liegt direkt am Weg und bietet von dort oben einen traumhaften Ausblick ins Inntal. Leicht talwärts geht es anschließend allmählich Stubenberg entgegen. Von weitem schon sieht man die auf einem Hügel thronende Pfarrkirche, Pfarrkirche St. Georg und St. Urban. Spätgotischer Bau gegen Ende des 15. Jh., 1740 nach Brand barockisiert. Fresken von 1773 in Chor und Langhaus. Madonna mit Kind in der Frauenkapelle um 1600, ehemalige Wallfahrt. Kanzel 1773. Bedeutende Epitaphien). Der Weg führt unterhalb der Kirche über eine schmale Straße in den Ort, schwenkt dann an der Kreuzung beim Gasthof nach links ab und schickt uns in südlicher Richtung dem Inntal zu, nach Prienbach. Pfarrkirche St. Stephan. Spätgotischer Bau wohl des ausgehenden 15. Jh.,Turmunterbau vermutlich aus der zweiten Hälfte des 13. Jhd. Hauptschiff und Chor mit Rippengewölbe. Hochaltar um 1680, Seitenaltäre um 1700, Kanzel um 1680. Figuren aus der Mitte des 16. Jhd., z.B. hl. Petrus.

3. Tagesetappe ca.31km
Wir starten in Prienbach, vor uns in südlicher Richtung liegt der Inn mit seinem breiten Talbecken und dem Europareservat Unterer Inn. Nach überqueren der Bundesstr. biegt man gleich anschließend nach rechts in einen Radweg, der teilweise direkt am Ufer des Inns oder seinen Altwässern entlang nach Erlach zu der sehenswerten Kirche führt.  Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Spätgotischer Bau aus der zweiten Hälfte des 15. Jh., gehört zu den bedeutendsten Kirchen des Landkreises. Baumeister vermutlich Stephan Krumenauer. Unterbau des Turmes wohl aus dem 13. Jhd. Kreuzrippengewölbe im Chor und Langhaus mit Rankenmalerei. Hochaltar von 1676-1677, nördlicher Seitenaltar 1649, südlicher Seitenaltar 1675. Altar in der Frauenkapelle aus der ersten Hälfte des 18. Jh. mit spätgotischer Madonna mit Kind, Kanzel 1724. Holzfiguren aus verschiedenen Jahrhunderten, Grabsteine. Hölzerner Palmesel mit Christus um 1500, er kam aus der abgebrochenen Kirche von Winklham nach Erlach. Von dort geht´s nach Simbach, das wir nach wenigen Minuten Fahrt erreichen weiter. An der Kreuzung mitten in der Stadt biegen wir nach rechts ein in die Pfarrkirchner Straße, der wir aus dem Ort hinaus folgen, bis uns die Beschilderung nach einer Ampel nach rechts in einen Fuß und Radweg weist. Nur ein kurzes Stück den Siedlungshäusern entlang, dann mündet dieser Weg in eine Straße, die uns über Kirchberg und von dort wieder die Anhöhen hinauf nach Ranzenberg, Weiding und Fatzöd bringt. Dort verlassen wir die Teerstraße und auf einer gut ausgebauten Kiesstraße schickt uns die Beschilderung über Schusterberg und Piering nach Opping. Dort biegen wir an der Querstraße nach links ein, verlassen diese an der nächsten Abzweigung wieder nach rechts und steuern nun Ulbering entgegen. Am Ortsende beim Gasthof schwenken wir links ein, gleich anschließend an der Kreuzung wieder nach rechts, folgen der Straße über Wolkertsham weiter bis Haid. Dort zweigt der Weg an der Kreuzung nach rechts ab und führt nun etwas oberhalb des Altbachtales vorbei an Unterpaikertsham nach Nuppling. Dort mündet der Weg in die Kreisstraße, der man etliche hundert Meter folgt, bevors uns der Weg ins Ortszentrum von Triftern führt. Pfarrkirche St. Stephan. Unterbau des Turmes vermutlich noch romanisch (12./13. Jh.), sonst spätgotische Anlage des ausgehenden 15. Jhd., Turmveränderungen in der Spätgotik und 1741 (Zwiebelhaube). Netzrippengewölbe im Chor und Langhaus mit Rankenmalerei. Veränderungen der Seitenschiffe 1860-1861. Qualitätsvolle neugotische Einrichtung. Barockes Kruzifix, Wandmalereien unter der Empore um 1583. Grabsteine. Friedhofskapelle Salvator Mundi. Neugotisch, in Blankziegelbau erbaut 1854.
 4. Tagesetappeca. 22km
Vom Ortskern bei der Kirche starten wir der Hügelwelt entgegen. Über die Pfarrkirchnerstr. Ortsauswärts bis zur nächsten Abzweigung, dann in die Berndlbergstr. die Anhöhe hinauf,- „hier ist schieben angesagt“. Am Bergrücken angekommen, bietet sich ein erster herrlicher Ausblick auf Triftern, aufs Altbachtal und die umliegenden Hügel und Täler. Nach rechts abbiegend geht´s nun gemächlicher weiter den Bergrücken entlang durch die Wälder nach Frauenöd, wo wir die Anhöhe wieder verlassen. Doch vorher genießt man auch hier die herrliche Aussicht, die sich vom Altbachtal bis hinüber ins Rottal nach Pfarrkirchen eröffnet. Anschließend geht´s dem Altbachtal entgegen, bei Loderham überqueren wir die Teerstraße, folgen dem Weg die kleine Anhöhe hinauf, am Schloss vorbei und zweigen dann nach links ab. Entlang des Altbaches erreichen wir nach kurzer Fahrt Anzenkirchen. Wir durchqueren den Ort und biegen in Nähe des Bahnhofes nach rechts ein in die Kreuzstraße, die uns in nördlicher Richtung entlang des Altbaches zur Rott hin führt. Anschließend überqueren wir die Rott und biegen an der Bundesstraße nach rechts in den Radweg ein, der uns nach Nindorf bringt. Dort unterqueren wir die Bundesstraße und folgen dem Radweg nach Hirschbach. Pfarrkirche St. Martin. Spätgotischer Bau (15. Jh.), 1881 erweitert, Unterbau des Turmes aus der romanisch-gotischen Übergangszeit (13. Jh.). Fresken im Chorraum (1457). Hochaltar barock mit gotischen und barocken Figuren (hl. Hieronymus, hl. Sebastian, hl. Wolfgang, hl. Leonhard, hl. Paulus). Barocker Kreuzweg.
Ein steiler Anstieg den Riederer Berg hinauf steht uns anschließend bevor, ehe wir dann die herrliche Aussicht und den harzigen Duft des Kiefernwaldes entlang des Bergrückens nach Ried genießen. Anschließend geht´s hinunter ins herrliche Tattenbacher Tal, vorbei an alten Vierseithöfen, und einer reizvollen bäuerlich geprägten Landschaft. Bei Untertattenbach biegen wir der Vorfahrtsstraße folgend links ab, nach Aunham unserem letzten Ziel, bevor wir vielleicht bei einem entspannenden Bad in der Rottal Terme den Tag ausklingen lassen.  Kirche St. Johannes der Täufer. Spätgotischer Bau (Ende des 15. Jh.). Netzrippengewölbe im Chor und Langhaus mit Rankenmalerei. Hochaltar barock um 1707, Seitenaltäre um 1670. Fresken, gotische Glocken.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn, nächster Bahnhof Bad Birnbach. Vom Bahnhof Bad Birnbach mit dem autonomen Bus nach Bad Birnbach - Neuer  Marktplatz. Von dort sind es nur wenige Gehminuten zum Ausgangspunkt an der Hofmark.

Anfahrt

Über B388, Abfahrt Bad Birnbach, weiter auf der Emil Schwate und Passauer Straße ins Ortszentrum

Parken

An der Hans Moser Straße im Ortszentrum

Koordinaten

DG
48.442132, 13.092594
GMS
48°26'31.7"N 13°05'33.3"E
UTM
33U 358939 5367200
w3w 
///klugen.uhrmacher.braut
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Broschüre Rott und Inntaler Gotik Tour, kostenlos erhältlich im Landratsamt Rottal-Inn Ringstraße 4-7, 84347 Pfarrkirchen, Tel. 08561 20268 www.rottal-inn.de

 

Kartenempfehlungen des Autors

Radkarte des Landkreises Rottal-Inn

Infos zu den Kirchen, sehenswerten Gebäuden, Übernachtungsbetrieben und Gaststätten am Weg finden Sie in der Broschüre Rott und Inntaler Gotik Tour. In der Radkarte des Landkreises sind die Strecken der Gotik Touren eingetragen. Die Broschüre und die Radkarte Rottal-Inn sind kostenlos erhältlich - siehe unten.

Landratsamt Rottal-Inn, Kreisentwicklung Tourismus, Ringstraße 4-7, (Besucheradresse Bahnhofstraße 19 im 1. Stock) in 84347 Pfarrkirchen. Unter der Tel. 08561 20268 oder per Mail: ferienregion@rottal-inn.de können Sie die Broschüre Gotik Tour kostenlos bestellen.

Die Radkarte und weitere interessante Broschüren zum Landkreis Rottal-Inn, die Sie ebenfalls kostenlos bestellen können, finden Sie auf der Homepage unter https://www.rottal-inn.de/wirtschaft-tourismus/tourismus/publikationen/  

 

 

Ausrüstung

Tragen Sie zu Ihrer Sicherheit Fahrradhelm und Sonnenbrille, sowie reflektierende Kleidung. Wind und Regenschutzkleidung und ein kleines Reifenreparaturset sollte man ebenfalls im Gepäck haben. Haut und Kopf sollten gut vor der Sonne geschützt sein. 

Sollten Sie mit Ihren Kindern unterwegs sein befestigen Sie an deren Fahrrädern Fahrradwimpel, damit sie von anderen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen werden können.


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
98,7 km
Dauer
7:16 h
Aufstieg
1.049 hm
Abstieg
1.049 hm
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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